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Corona-Überlebenshilfe

Helfen Sie uns, weiter zu helfen. Bitte spenden Sie mit dem Vermerk «Corona» an:

MusikübersMeer
8908 Hedingen
Postcheck-Nr.: 85-310707-2
IBAN: CH39 0900 0000 8531 0707 2

Noch immer: In den Armutsvierteln der kolumbianischen Stadt Cartagena de Indias hat sich die wirtschaftliche Situation, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, noch kaum erholt (Stand März 2021). Keine Tourist*innen bedeutet für die Bewohner*innen der grossen Armutsviertel keine Arbeit und damit kein Essen.
Weiterhin sammelt MusikübersMeer deshalb Spenden für Nahrungspakete für die Familien «unserer» Musikant*innen. Wir garantieren dafür, dass das Geld ausschliesslich für Lebensmittel ausgegeben wird. Viele berührende Dankesbezeugungen zeigen, dass die Spenden aus der Schweiz enorm geschätzt werden, weil sie den Menschen über die Lebensmittel hinau auch Hoffnung schenken und Solidarität beweisen.

Danke für die grosse Solidarität! Zwischen Mai und Dezember 2020 konnte MusikübersMeer dank Ihrer Solidarität und Ihren grosszügigen Spenden insgesamt 40’000 Franken als Überlebenshilfe an unsere Partnerschafts-Stiftung «Actuar por Bolívar» in Cartagena überweisen, die damit Lebensbons kaufte und verteilte. An Weihnachten reichte es sogar für ein Extra-Päckli. Da in Cartagena de Indias die Covid-19-Fälle wieder stark ansteigen, wird MusikübersMeer weiterhin Überlebenshilfe leisten. Das aktuell gesammelte Geld reicht dafür noch bis Mitte März 2021.

Hintergrund: Die kolumbianische Stadt Cartagena de Indias, Kolumbien ist von der Corona-Ausnahmesituation besonders schwer betroffen. Cartagena de Indias galt wegen des beeindruckenden historischen Stadtzentrums und der traumhaften Strände jahrzehntelang als «Perle der Karibik». Durch den Wegfall des Tourismus verloren die unzähligen informell arbeitenden Bewohnerinnen und Bewohner der grossen Armutsviertel der Stadt sämtliche Einkommensquellen und gerieten in akute Hungers- und Überlebensnot.

Überlebenshilfe-Aktion von MusikübersMeer: Mitte Mai startete MusikübersMeer eine Spenden-Sammelaktion mit dem Ziel, den Familien der Kinder und Jugendlichen, die auf Schweizer Instrumenten musizieren, zu helfen. Der Aufruf bewegte: Vor allem in den ersten Wochen gingen laufend Spenden ein, die uns in die Lage versetzten, über Wochen hinweg 313 Familien durch Einkaufsgutscheine mit den nötigsten Lebensmitteln zu versorgen. Organisierbar war diese Überlebenshilfe dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit «Actuar por Bolívar» und weiteren Partnerinstitutionen von MusikübersMeer vor Ort.

«Ihre Hilfe und Ihr Mitgefühl geben uns Hoffnung»:
Die Unterstützung aus der Schweiz führte zu berührenden Reaktionen seitens der Kinder und ihrer Familien in den Armutsvierteln Cartagena de Indias. Sie schickten uns immer wieder Fotos und Videos. Unter Aktuell, aber auch auf Facebook und Instagram berichteten wir mehrmals darüber und publizierten Fotos und Videos. In unserer Partnerschafts-Institution im Armutsviertel Arroz Barato schrieben «unsere» Musikantinnen und Musikanten sogar Dankbriefe. Hier ein einziges von vielen Beispielen: Yordani Peña Salgado schrieb uns, die Klarinette sei seine beste Freundin und helfe ihm gerade auch in den aktuell so schwierigen Zeiten, Kraft aus seinem Innersten zu schöpfen. Und: «Ihre Hilfe und Ihr Mitgefühl errreichen uns als Hoffnung, dass das alles (Corona) bald vorbeigehen wird.»

Die Not ist längst noch nicht vorbei – unsere Hilfe wird weiterhin gebraucht. Die Situation in Cartagena de Indias wird sich leider nur sehr langsam wieder normalisieren. Im August schrieb uns ein Freund von MusikübersMeer, der Arzt Gaspar del Río aus Cartagena: «Die Not und der Hunger der Menschen verschärfen sich und die absolute Armut, die wir jetzt sehen, wird noch viel schlimmer werden. Der Wegfall des Tourismus hat Tausenden die Lebensgrundlage entzogen.»
MusikübersMeer kann nicht alle Not der Welt lindern. Wir fühlen uns aber verpflichtet, mit den hungerleidenden Menschen in Cartagena de Indias solidarisch zu bleiben. Ihnen gibt die Hilfe nicht nur Nahrung für den Körper, sondern – wie sie das selbst immer wieder betonen – Hoffnung und das gute Gefühl, dass wir, viele Tausend Kilometer entfernt, an sie denken. Deshalb sammeln wir weiterhin Spenden. Mit 70 Franken ermöglichen Sie einer «unserer» aktuell 313 Familien, sich für einen Monat mit Lebensmitteln zu versorgen.

Den Hilfe-Aufruf von Mitte Mai finden Sie hier noch einmal:

15.05.20: Liebe Freundinnen und Freunde von MusikübersMeer
In Kolumbien hat die Corona-Krise die Armut der Ärmsten drastisch verschärft. Viele Menschen sind in akuter Not. Auch Kinder und Jugendliche in Cartagena de Indias, die auf gespendete Musikinstrumente spielen, haben kaum zu essen. Die 19jährige Klarinettistin Yulieth del Carmen Buelvas Salgado bittet MusikübersMeer in einem Video um Hilfe.
Hinweis: Der Beitrag hat deutsche Untertitel.
Helfen Sie uns, zu helfen. Bitte spenden Sie mit dem Vermerk «Corona» an:

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Ihre Spende leiten wir an die uns verbundenen Institutionen weiter, die damit Lebensmittel kaufen und sie den Ärmsten der Armen verteilen.
Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich an Cornelia Diethelm, Tel. 044 761 02 52, oder an Maja Thalmann, Tel. 078 697 66 61. info@musikuebersmeer.ch.