≡ Menu

Corona-Überlebenshilfe

Helfen Sie uns, zu helfen. Bitte spenden Sie mit dem Vermerk «Corona» an:

MusikübersMeer
8908 Hedingen
Postcheck-Nr.: 85-310707-2
IBAN: CH39 0900 0000 8531 0707 2

Die kolumbianische Stadt Cartagena de Indias, Kolumbien ist von der Corona-Ausnahmesituation besonders schwer betroffen. Cartagena de Indias galt wegen des beeindruckenden historischen Stadtzentrums und der traumhaften Strände jahrzehntelang als «Perle der Karibik». Durch den Wegfall des Tourismus verloren die unzähligen informell arbeitenden Bewohnerinnen und Bewohner der grossen Armutsviertel der Stadt sämtliche Einkommensquellen und gerieten in akute Hungers- und Überlebensnot.

Mitte Mai startete MusikübersMeer eine Spenden-Sammelaktion mit dem Ziel, den Familien der Kinder und Jugendlichen, die auf Schweizer Instrumenten musizieren, zu helfen. Der Aufruf bewegte: Vor allem in den ersten Wochen gingen laufend Spenden ein, die uns in die Lage versetzten, über Wochen hinweg über 300 Familien durch Einkaufsgutscheine mit den nötigsten Lebensmitteln zu versorgen. Organisierbar war diese Überlebenshilfe dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit «Actuar por Bolívar» und weiteren Partnerinstitutionen von MusikübersMeer vor Ort.

Die Unterstützung aus der Schweiz führte zu berührenden Reaktionen seitens der Kinder und ihrer Familien in de Armutsvierteln Cartagena de Indias. Sie schickten uns immer wieder Fotos und Videos. Unter Aktuell, aber auch auf Facebook und Instagram berichteten wir mehrfach darüber und publizierten Fotos und Videos. In unserer Partnerschafts-Institution im Armutsviertel Arroz Barato schrieben «unsere» Musikantinnen und Musikanten sogar Dankbriefe. Hier ein einziges von vielen Beispielen: Yordani Peña Salgado schrieb uns, die Klarinette sei seine beste Freundin und helfe ihm gerade auch in den aktuell so schwierigen Zeiten, Kraft aus seinem Innersten zu schöpfen. Und: «Ihre Hilfe und Ihr Mitgefühl errreichen uns als Hoffnung, dass das alles (Corona) bald vorbeigehen wird.»

Die Situation in Cartagena de Indias wird sich leider auch jetzt, nach Lockerungen der Quarantäne-Massnahmen durch die Regierung, nur sehr langsam wieder normalisieren. Im August schrieb uns ein Freund von MusikübersMeer, der Arzt Gaspar del Río aus Cartagena: «Die Not und der Hunger der Menschen verschärfen sich und die absolute Armut, die wir jetzt sehen, wird noch viel schlimmer werden. Der Wegfall des Tourismus hat Tausenden die Lebensgrundlage entzogen.»

Wir können nicht alle Not der Welt lindern, sehen es aber als Verpflichtung an, mit den hungerleidenden Menschen in Cartagena de Indias solidarisch zu sein. Ihnen gibt die Hilfe nicht nur Nahrung für den Körper, sondern – wie sie das selber immer wieder betonen – Hoffnung und das gute Gefühl, dass wir, viele Tausend Kilometer entfernt, an sie denken. Deshalb sammeln wir weiterhin Spenden. Mit 70 Franken können Sie eine «unserer» 150 Familien für einen Monat mit Lebensmitteln versorgen.

Den Start in unsere Überlebenshilfe Mitte Mai finden Sie hier noch einmal:

15.05.20: Liebe Freundinnen und Freunde von MusikübersMeer
In Kolumbien hat die Corona-Krise die Armut der Ärmsten drastisch verschärft. Viele Menschen sind in akuter Not. Auch Kinder und Jugendliche in Cartagena de Indias, die auf gespendete Musikinstrumente spielen, haben kaum zu essen. Die 19jährige Klarinettistin Yulieth del Carmen Buelvas Salgado bittet MusikübersMeer in einem Video um Hilfe.
Hinweis: Der Beitrag hat deutsche Untertitel.
Helfen Sie uns, zu helfen. Bitte spenden Sie mit dem Vermerk «Corona» an:

MusikübersMeer
8908 Hedingen
Postcheck-Nr.: 85-310707-2
IBAN: CH39 0900 0000 8531 0707 2

Ihre Spende leiten wir an die uns verbundenen Institutionen weiter, die damit Lebensmittel kaufen und sie den Ärmsten der Armen verteilen.
Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich an Cornelia Diethelm, Tel. 044 761 02 52, oder an Maja Thalmann, Tel. 078 697 66 61. info@musikuebersmeer.ch.