Dieser Musikschüler in Göncruszka, Ungarn spielt auf einem Cornet aus der Schweiz. Im Januar 2017 überreichte MUSIKÜBERSMEER dem Pfarrehepaar Levente und Zsuzsa Sohajda für den Musikunterricht in Göncruszka, von dem vor allem Roma-Kinder profitieren, vierzig Instrumente. Und die Kinder bringen die in der Schweiz nicht mehr benutzten Musikinstrumente wieder zum Klingen.
Das Foto ist zwar gestellt – nicht aber die Tatsache, dass bei der kolumbianischen Institution Actuar por Bolívar in Cartagena de Indias seit einem Jahr auf Schweizer Instrumenten musiziert wird. Zum Abschluss einer Baumpflanzaktion zeigte das Jugendorchester mit ihrem Lehrer (am Keyboard), dass auch Musik fürs Leben wichtig ist – so wie der Sauerstoff der Bäume.
Der Blasinstrumentenreparateur Robin Kirchhofer, der MUSIKÜBERSMEER mit seinem Fachwissen immer wieder wertvolle Unterstützung gibt, ist auch Fotograf. Und als Fotograf hatte er die Idee zur Aktion «Ihr Bild macht Musik». Am 4. August 2017 konnten sich alle Leute, die wollten, auf dem Mühlenplatz in Luzern von Robin Kirchhofer porträtieren lassen. Es sind an diesem Tag viele schöne Fotos entstanden, die man hier anschauen kann. Und es sind 449 Franken Spenden zugunsten von MUSIKÜBERSMEER zusammengekommen. Vielen Dank, Robin!
In den letzten Tagen gab es gleich zwei grössere Artikel über MUSIKÜBERSMEER. Die Reportage zu Jeasson Mejías Reparaturpraktikum bei Musik Beat Zurkinden in Düdingen und den Artikel über eine Foto-Aktion von Robin Kirchhofer finden Sie in der Rubrik Medien.
Im Juni 2016 hat MUSIKÜBERSMEER dem albanischen Kulturverein «Granatapfel» 53 Musikinstrumente zum Aufbau eines Jugendorchesters in der Gemeinde Rrëshen/Mirdita übergeben. Am 9. Juli 2017 sind nun Jugendliche (und ihre Musiklehrer) unter der Leitung von Mark Gjoka, Präsident des Kulturvereins «Granatapfel», an einem Musik-Festival in der Hauptstadt Tirana aufgetreten. Herzliche Gratulation!
Der dominikanische Tubaspieler und Blasinstrumenten-Reparateur Jeasson Mejía ist zurück in der Dominikanischen Republik. Sein Besuch in der Schweiz und das Reparatur-Praktikum bei Musik Beat Zurkinden in Düdingen sind ein rundum gelungenes Projekt. Jeasson Mejía lernte und profitierte viel – siehe Fotos. Auch seine «Lehrmeister» Beat Zurkinden und Olivier Rohrer freuen sich darüber, wie positiv die Tage mit Jeasson verlaufen sind. Jeasson Mejía wird künftig in Santo Domingo die vom dominikanischen Kulturministerium und MUSIKÜBERSMEER eingerichtete Reparaturwerkstatt fachlich betreuen.
Seit dem 2. Juni ist Jeasson Mejía in der Schweiz und inzwischen in der Werkstatt von Musik Beat Zurkinden in Düdingen angekommen. MUSIKÜBERSMEER bedankt sich bei Beat Zurkinden und seinem ganzen Team für die herzliche Aufnahme und dass sie dem 31-jährigen Dominikaner dieses Reparaturpraktikum ermöglichen.
Jeasson Mejía konnte in drei von vier Reparaturkursen mitmachen, die MUSIKÜBERSMEER in der Dominikanischen Republik in den vergangenen Jahren anbot. Der 31jährige Dominikaner ist mit seinem Talent aufgefallen. Deshalb kommt er am 2. Juni für ein Praktikum bei Musik Beat Zurkinden in die Schweiz. Das Praktikum gibt ihm die Basis, um danach in der neu eingerichteten Reparaturwerkstatt in Santo Domino die fachliche Verantwortung zu übernehmen. MUSIKÜBERSMEER freut sich auf Jeassons Besuch und wünscht: ¡buen viaje!
Robin Kirchhofer war im März 2017 zum zweiten Mal als Blasinstrumentenreparateur in der Dominikanischen Republik und leitete in Santo Domingo einen Reparaturkurs mit zwölf Teilnehmern. Am Freitag, 28. April war er Ehrengast an der diesjährigen Vereinsversammlung von MUSIKÜBERSMEER und erzählte von seinen Erfahrungen auf der Karibik-Insel. Junge Musikerinnen und Musiker zum Reparieren der Instrumente anzuleiten, ist für die Nachhaltigkeit der Musikinitiative enorm wichtig.
Konzertreise mit Traktorkestar in die Dominikanische Republik – Übergabe von 80 Musikinstrumenten in Kolumbien – 53 Instrumente in Albanien – Projektgespräche mit dem neuen Kulturminister in Santo Domingo. Das sind vier Aktivitäten von Musik übers Meer im Jahr 2016. Der Jahresbericht ist jetzt auf der Website abrufbar.

