Damit sie weiterklingen

MusikübersMeer hat in den vergangenen Tagen vor allem zum Thema Kulturaustausch berichtet und viele Fotos/Videos in den Social Media gepostet. Am 23. Januar haben in Cartagena de Indias bei Actuar por Bolívar aber auch wieder zwei Reparaturkurse angefangen: Jonathan Klaus (Foto) leitet eine Gruppe von neun Personen beim Reparieren Streichinstrumenten an, während parallel dazu Robin Kirchhofer und sein Assistent Dubán Silgado zusammen mit zehn jungen Frauen und Männern Blasinstrumente reparieren. Weitere Fotos.

Danke, danke, danke!

Eine intensive Woche lang wurden Cornelia Diethelm und Maja Thalmann in Kolumbien überschüttet mit Zuwendung, Zeichen der Anerkennung und mit berührenden Dankbriefen von Kindern aus den Jugendorchestern und deren Eltern. Auch die beiden Schweizer Musiker Pius Baschnagel und César Correo haben viel Gastfreundschaft und Herzlichkeit erfahren. Sie haben sich mit den Partnerschaftsorganisationen von MusikübersMeer in Kolumbien ausgetauscht, haben miteinander musiziert, gelacht, getanzt und Freundschaften geschlossen. MusikübersMeer bedankt sich herzlich bei Pius und César und bedankt sich ebenso herzlich bei allen Stiftungen und Institutionen in Kolumbien, die so viele wunderbare, unvergessliche Momente ermöglicht haben. ¡La música es puro amor!

Kulturaustausch in Kolumbien

Nach zehn Besuchstagen bei Kinder- und Jugendorchestern in der Dominikanischen Republik ist MusikübersMeer inzwischen in Kolumbien. Hier tauschen sich die beiden Schweizer Musiker Pius Baschnagel (Schlagzeug) und César Correa (Klavier) täglich an einem anderen Projektstandort mit den Kindern und Jugendlichen aus und musizieren mit ihnen zusammen. Das sind wertvolle Erfahrungen für beide Seiten. Wir danken allen, die mithelfen, dieses Programm zu ermöglichen.
Foto: Der Musiker Edgar Vargas (links) stellt César Correa und Pius Baschnagel dem Jugendorchester der Stiftung Puerto de Cartagena vor.

Erfahrung und Leidenschaft

Bereits vor 18 Jahren haben die Cellistin Juana Lidia Espinosa und ihr Ehemann, der Gitarrist Roque Ventura, begonnen, im Armutsviertel Vietnám Los Minas der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo mit ihren eigenen drei Töchtern und immer mehr Kindern aus der Nachbarschaft zu musizieren. Seit vielen Jahren engagiert sich die ganze Familie mit der Stiftung Fundarmoniartes mit den verschiedensten Musikformationen für Hunderte von Kindern und Jugendlichen in diesen von Armut, Gewalt, Kriminalität belasteten Stadtteil. Fotos der musizierenden Kinder gibt es auf Facebook.

Viele Talente

MusikübersMeer arbeitet seit letztem Jahr mit der Stiftung Fiesta Clásica in Santo Domingo zusammen. Die Stiftung existiert seit 2016 und bietet zur Zeit über 200 Kindern und Jugendlichen Musikunterricht an. Genau wie wir möchte auch Fiesta Clásica jungen Menschen übers gemeinsame Musizieren Freude, Selbstbwusstsein und eine wertvolle Tätigkeit in einem strukturierten Alltag vermitteln. Darüber hinaus fördert Fiesta Clásica besonders talentierte Jugendliche auf dem Weg zum/zur Berufsmusiker*in. Cornelia Diethelm zeigte sich erfreut, wie sinnvoll die gespendeten Instrumente aus der Schweiz eingesetzt werden.

Der Zauber des Anfangs

Das war ein toller Tag in Hatillo: Die dominikanische Fundación Rayitos de Solidaridad, die aus der Schweiz von der Stiftung prosol unterstützt wird, hatte im vergangenen Herbst 40 Orchesterinstrumente und zusätzlich Blockflöten, Notenständer, Musiknoten erhalten. Nun empfingen das Team und viele Kinder MusikübersMeer in Hatillo zum Austausch – und zu mitreissender Musik. Die Vereinspräsidentin freute sich an dem warmen Empfang und dem tollen Programm.
Foto: Dommy Daniel Piñeiro González ist der Musikverantwortliche von Rayitos de Solidaridad

Junge Menschen mit alten Instrumenten

MusikübersMeer ist auf Projektbesuch in der Dominikanischen Republik. Die Vereinspräsidentin Cornelia Diethelm hat in Verón, im Osten der Dominikanischen Republik, die Fundación para el Desarollo Cultural de Punta Cana besucht. Es ist berührend zu erleben, wie grossartig diese Kinder und Jugendlichen auf den Instrumenten bereits musizieren, die sie erst vor knapp vier Monaten erhalten haben. MusikübersMeer bedankt sich bei den jungen Menschen, aber auch bei den ausgezeichneten (venezolanischen) Lehrpersonen und der Stiftungspräsidentin Romina Aschpurwis.

Neues Jahr – neue Instrumentenspenden

Kaum hat das neue Jahr 2023 begonnen, schneit es neue Instrumentenspenden ins Lager von MusikübersMeer. Wenn es sonst schon kaum irgendwo  Schnee hat – dann wenigstens bei uns. 😉 Wir freuen uns riesig, dass mehrere Musikgeschäfte ihre Kund*innen mit Instrumenten, für die in der Schweiz eine Revision zu teuer würde, an unseren gemeinnützigen Verein vermitteln. Heute war es Peter Oertli, der Inhaber des Musikshop Linth in Kaltbrunn, der uns 15 Musikinstrumente und nützliches Zubehör nach Hedingen brachte. Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung!

Dank und gute Wünsche

Nie sind «unsere» Jugendorchester so häufig am Musizieren wie in der Advents- und Weihnachtszeit. Die öffentlichen Auftritte geben den Kindern und Jugendlichen Freude und Selbstvertrauen. Auch wir von MusikübersMeer freuen uns. Mit diesem Foto der Streichinstrumentengruppe und ihrer grossartigen Lehrerin Venus Guerrero aus Nigua, im Süden der Dominikanischen Republik, bedanken wir uns bei unseren ehrenamtlichen Helfer*innen, bei Instrumenten- und Geldspender*innen für all die Unterstützung im Jahr 2022! Herzlich wünschen wir schöne, erholsame letzte Tage im aktuellen Kalenderjahr und dann einen zuversichtlichen Übergang in ein hoffentlich gutes, gesundes 2023!

Anfänge

Ist es nicht berührend zu sehen, wie konzentriert das Mädchen in Hatillo, Dominikanische Republik, am Sitz der Stiftung Rayitos de Solidaridad erste Töne auf einem Akkordeon spielt?
In vier neuen Partnerschafts-Organisationen auf der Insel Hispañola konnten in den letzten Wochen Instrumente aus dem Zoll herausgelöst werden. Überall erklingen nun Trompeten, Posaunen, Saxofone, Klarinetten, Violinen, Celli, Schlagzeuge. Hunderte von Kindern erhalten neu die Möglichkeit zu musizieren.
Wo viel Licht ist, gibt es aber auch Schatten: Es ist für die Nicht-Regierungs-Organisationen und auch für MusikübersMeer unverständlich, welch enorm hohe Einfuhrkosten die Stiftungen (im Unterschied zur Regierung) für gespendete Instrumente bezahlen müssen. Die  Zollbehörden bereichern sich an Menschen, die in Armut und Not leben.